In den Gärten wächst das Obst gerade in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Himbeeren, Kirschen, Brombeeren und noch vieles mehr wird jeden Tag reif. Schnell stellt sich die Frage: „Wohin mit dem ganzen Obst? Ich möchte ja nichts verrotten lassen.“ Dabei gibt es die unterschiedlichsten Methoden, Obst zu verarbeiten.
Tipp 1: Einwecken klassisch
Du kannst das Obst ganz klassisch einkochen. Es wird ohne zusätzliche Flüssigkeit in ein typisches Weckglas mit Glasdeckel und Gummidichtung gegeben. Die Gläser werden verschlossen und in einen Topf mit heißem Wasser gestellt. Das Obst lässt du ca. 30 bis 40 Minuten einkochen. Dafür eigenen sich Kirschen und Aprikosen besonders gut.
Tipp 2: Einwecken schnell
Oder du machst dir die Sache etwas einfacher. Schäle, entkerne und schneide die Früchte in große Stücke. Nebenbei wird heißes Wasser aufgekocht, in das du Zucker gibst. Je nach Frucht wird viel oder wenig Zucker verwendet: bei süßen Früchten ca. 125 g Zucker pro Liter, bei säuerlichen Früchten ca. 200-250 g Zucker pro Liter. Am besten probierst du aus, welche Menge deinem Geschmack entspricht – je nach Vorliebe kannst du auch weniger Zucker verwenden. Das Obst mit dem heißen Zuckerwasser aufgießen und das Weckglas verschließen.