PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind extrem langlebige Chemikalien. Sie werden wegen ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften in vielen Alltagsprodukten eingesetzt – etwa in Verpackungen, Textilien oder Antihaft-Beschichtungen. Genau diese Beständigkeit macht sie problematisch: PFAS bauen sich kaum ab und können sich in Umwelt, Lebensmitteln und letztlich auch im menschlichen Körper anreichern.
Ganz vermeiden lassen sich PFAS im Alltag nicht. Doch durch bewusste Kaufentscheidungen lässt sich die Belastung reduzieren. Frische, unverarbeitete Lebensmittel kommen oft mit weniger Verpackung in Kontakt. Bei Verpackungen sind Glas, Papier oder zertifiziert kompostierbare Materialien die bessere Wahl – besonders im Vergleich zu fett- oder wasserabweisenden Einwegverpackungen. Selbst frisch zu kochen hilft ebenfalls, stark verarbeitete und verpackte Produkte zu meiden. Hinweise wie „PFAS-frei“, „PFC-frei“ oder „fluorcarbonfrei“ geben zusätzlich Orientierung.
PFAS sind nicht nur ein Gesundheits-, sondern auch ein Umweltproblem, da sie weltweit in Wasser, Böden, Pflanzen und Tieren nachweisbar sind. Deshalb arbeiten Politik und Behörden in Europa daran, ihren Einsatz stärker zu regulieren.
Wer auf frische, möglichst unverpackte Bio-Lebensmittel setzt, tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern reduziert auch unnötige chemische Belastungen – ganz im Sinne eines bewussten, natürlichen Einkaufs.