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zum Start unserer Tour de Kas (2. - 28. März) stellen wir dir die weit zurückgehende Geschichte des Käses in Kurzform vor. Die Käseherstellung reicht Tausende Jahre zurück. Die frühesten Hinweise stammen aus Mesopotamien und beruhen auf archäologischen Funden mit Käserückständen in Tongefäßen aus dem Jahr 5500 v. Chr.
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Eine kurze Geschichte des Käses
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Im Mittelalter erlebte die Käseherstellung einen signifikanten Aufschwung, vor allem in Klöstern. Dort experimentierten Mönche und Nonnen mit verschiedenen Milchsorten wie Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch, worauf sie handwerkliche Techniken für neue Käsesorten entwickelten und verfeinerten. Klöster wurden zu wichtigen Zentren für die Käseproduktion und trugen zur Verbreitung bekannter Käsesorten bei, die oft regional geprägt waren.
Durch den Klosterbetrieb wurde die Käseproduktion standardisiert und kommerzialisiert, was zu einem überregionalen Handel führte. Käse entwickelte sich zu einem bedeutenden Handelsgut, das auf Märkten und Messen verkauft wurde. Diese Entwicklungen führten zur Entstehung zahlreicher Käsesorten mit spezifischen Aromen und Texturen, die bis heute geschätzt werden.
Diese Techniken bilden die Grundlage vieler heutiger Käsesorten und spiegeln die hohe Bedeutung der Käseherstellung im mittelalterlichen europäischen Leben wider. Käse wurde nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Symbol für Gemeinschaft und Handwerkskunst anerkannt.
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Käseherstellung, ca. 1491 Quelle: Wikipedia, Hortus sanitatis, Mainz 1491 Abb. zum Kapitel Caseus – Käse
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In der Renaissance boomte der Käsehandel. Neue Handelsrouten machten regionale Käsesorten international bekannt, darunter Parmigiano Reggiano aus Italien und Dänischer Havarti aus Dänemark.
Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert brachte Technologien wie Kühlanlagen und Pasteurisierung mit sich, die eine massive Produktionssteigerung des Käses ermöglichten. Käse wurde so für breitere Bevölkerungsschichten zugänglich. Fabriken setzten auf Standardisierung und Effizienz, was zwar die Produktion vereinheitlichte, aber auch die geschmackliche Vielfalt vieler Sorten beeinträchtigte. Diese Entwicklung legte den Grundstein für die moderne Käseindustrie.
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In der modernen Zeit gibt es weltweit Tausende von Käsesorten, die sich nicht nur durch verschiedene Milcharten – von Kuh- und Schafmilch bis hin zu Ziegen- und Büffelmilch – unterscheiden, sondern auch durch die regionalen Herstellungsverfahren und einzigartigen Geschmäcker. Jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten entwickelt, die oft kulturelle oder historische Wurzeln haben. Käse spielt somit eine zentrale Rolle in der globalen Gastronomie und wird in einer Vielzahl von Gerichten verwendet, von traditionellen Rezepten bis hin zu modernen Kreationen in Gourmet-Restaurants.
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Käserei Höhenberger Lebensgemeinschaft
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Käse wird nicht nur als Hauptzutat oder Beilage geschätzt, sondern auch als wichtiger Bestandteil von Käsetellern, Weinbegleitungen und in der gehobenen Küche. Die Vielfalt der Käsesorten spiegelt die Komplexität der kulinarischen Traditionen wider und bereichert die Esskultur überall auf der Welt.
Die Geschichte der Käseherstellung ist reich und vielfältig, geprägt von tief verankerten Traditionen und Innovationen. Von den Anfängen in der Antike bis zur modernen Käseindustrie stellt der Käse somit ein bedeutendes kulturelles Erbe dar, das bis heute besteht.
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Produktvorstellung zum Käse
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Hier sind unsere Produkte, die hervorragend als Beilage zum Käse passen:
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