Der Handel mit Obst und Gemüse ist oft unberechenbar. Klima, Wetter und Natur machen den Bio-Anbau wertvoll, aber auch herausfordernd. Da auf chemisch-synthetische Hilfsmittel verzichtet wird, sind unsere Partnerbetriebe besonders den natürlichen Bedingungen ausgesetzt. Deshalb möchten wir dich darüber informieren, was in den Anbauregionen passiert und warum sich die Verfügbarkeiten manchmal ändern.
Unwetter in Spanien: Massive Schäden in den Anbaugebieten
In Spanien haben Starkregen, heftige Stürme mit Windgeschwindigkeiten bis zu 202 Kilometer pro Stunde und lokale Überschwemmungen große Schäden angerichtet. Besonders betroffen sind die Anbaugebiete rund um Murcia und Huelva. Gewächshäuser sind beschädigt, Freilandflächen stehen unter Wasser – tausende Hektar sind überflutet.
Die Überschwemmungen schädigen Wurzeln und Jungpflanzen, wodurch viele Bestände verloren gehen. Fruchtbarer Oberboden wird abgetragen, was kommende Ernten erschwert. Dadurch leiden die Qualität und Haltbarkeit der Ware.
Normalerweise kann Italien Engpässe aus Spanien ausgleichen, doch ungewöhnlich niedrige Temperaturen und Frostnächte beeinträchtigen dort derzeit das Wachstum wärmeliebender Kulturen wie Salate, Tomaten, Paprika und Zucchini. Sie wachsen langsamer und können nur verspätet geerntet werden.
Wenn mehrere wichtige Herkunftsregionen betroffen sind, beeinflusst das die Verfügbarkeit frischen Gemüses in ganz Europa. Einige Sorten sind vorübergehend knapper oder starten später in die Saison.
Was kannst du machen?
Wir halten an unserem Anspruch fest: Wir kaufen weiterhin verantwortungsvoll und fair ein und meiden fragwürdige Quellen.
Jetzt ist auch der ideale Zeitpunkt, um regionale und saisonale Produkte zu entdecken, die ihren eigenen Charme mitbringen. Vielen Dank für dein Verständnis und deine Unterstützung der ökologischen Landwirtschaft.