Aloe Vera ist eine traditionelle Heilpflanze, der viele Wirkungen nachgesagt werden – doch was kann sie wirklich?
Sie zählt zu den sogenannten Sukkulenten und hat ihren Ursprung vermutlich in den arabischen Ländern. In Europa wächst sie vor allem in den südlichen Regionen rund um das Mittelmeer. Sukkulenten können große Mengen Flüssigkeit speichern und gelten daher als besonders saftreich. Damit sind sie optimal an die trockenen Bedingungen ihrer Herkunftsgebiete angepasst.
In den länglichen, spitzen Blättern der Aloe Vera befindet sich ein Gel. Wenn es regnet, speichert die Pflanze Wasser in diesem Gel, um längere Trockenperioden gut zu überstehen.
Genau dieses Gel wird für die Herstellung unterschiedlichster Produkte verwendet.
Die Aloe-Vera-Pflanze ist reich an verschiedenen Inhaltsstoffen, darunter Mineralstoffe, Vitamine, Enzyme, Aminosäuren und Fette. Besonders charakteristisch sind jedoch die enthaltenen schleimigen Oligosaccharide, Glykoproteine und Aloenine. Dennoch besteht das Gel zu über 90 % aus Wasser.
Die Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral. Sie können Heilungsprozesse unterstützen und eignen sich auch für empfindliche Haut am ganzen Körper.
Anwenden kannst du das Gel beispielsweise bei:
- Sonnenbrand
- trockener Haut
- trockenen Haaren
- kleineren Schnitt- und Schürfwunden
- Ekzemen
- trockener, juckender Kopfhaut
- zur Vorbeugung gegen Rasierpickelchen
Ob als natürliche Unterstützung für die Hautpflege oder zur Beruhigung gereizter Haut – Aloe Vera ist eine vielseitige Pflanze, die seit Jahrhunderten geschätzt wird und auch heute aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken ist.
Quellen: santaverde.de aok.de