Von etwa Mitte März bis Ende Juni ist in Deutschland offiziell Spargelsaison. In dieser Zeit dominiert vor allem der weiße Spargel die heimischen Felder. Wusstest du, dass etwa 80 Prozent unseres Spargels aus Deutschland stammen? Allein in Bayern wurden im vergangenen Jahr über 20.000 Tonnen geerntet.
Was unterscheidet weißen vom grünen Spargel?
Weißer Spargel wächst unter der Erde. Weil ihm das Sonnenlicht fehlt, bleibt er weiß. Grüner Spargel dagegen wächst oberirdisch. Durch das Sonnenlicht bekommt er seine kräftig grüne Farbe. Das wirkt sich auch auf den Geschmack aus. Der weiße Spargel schmeckt fein und zart. Grüner Spargel hingegen schmeckt würzig, mit einer leicht nussigen Note. Auch bei der Zubereitung gibt es Unterschiede. Weißer Spargel muss gründlich geschält werden, da die Schale faserig ist. Der grüne Spargel muss meist gar nicht geschält werden. Es reicht, wenn man die holzigen Enden entfernt.
Tipp: So erkennst du guten Spargel
- Die Schale sollte glänzend sein.
- Reibt man den Spargel aneinander, sollte er quietschen.
- Der Spargel soll neutral riechen.
- Die Stangen sollten sich möglichst nicht biegen.
Noch mehr Tipps rund um Spargel, von der richtigen Lagerung bis zu den Inhaltsstoffen, gibt es bei der Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft.
Quellen: hoehenberger-biokiste.de ndr.de lifeverde.de