Bereits im antiken Rom wurde der Lavendel als Badezusatz verwendet, um sich damit zu waschen – lavare. Vermutlich aus eben jener Zeit hat er auch seinen Namen, der Lavendel.
Angeblich wirkt er beruhigend und antibakteriell und wird häufig als Heilpflanze gegen Unruhe, Stress und Einschlafprobleme verwendet.
Um ein Kilo Lavendelöl zu erhalten, benötigt man 120 Kilo Lavendelblüten. Die Hauptbestandteile dieses Öls, Linalool und Linalylacetat, verleihen dem Lavendel seinen charakteristischen Duft.
Aber Achtung, Lavendel ist nicht gleich Lavendel!
Nur der echte Lavendel „Lavendula angustifolia“ kann verwendet werden. Alle anderen Sorten wirken kaum und können sogar giftig sein. Daher nur ernten und verwenden, wenn man sich ganz sicher ist.
Lavendel ist in vielen Varianten verfügbar - hier ein paar Ideen, wie du ihn in deinen Alltag einbauen kannst:
- Die getrockneten Blüten des Lavendels kannst du in den Schrank hängen, um Motten fernzuhalten. Ernte ihn aber erst, wenn er voll blüht. Nur so behält er auch in trockenem Zustand seine Wirkstoffe.
- Verspannte Muskulatur kann mit Lavendelöl massiert werden.
- Nimm abends ein Bad mit Lavendelblüten. Gib dafür 20 bis 100 g Lavendelblüten oder ein paar Tropfen Lavendelöl in ein Vollbad. (Solltest du Wunden, Kreislaufbeschwerden oder Herzprobleme haben, verzichte lieber darauf.)
- Lavendelöl kann zur Abwehr von Mücken auf die Haut aufgetragen werden.
Tipp von unserer Ingrid: "Wenn ich abends unruhig bin und schwer einschlafe, verreibe ich ein paar Tropfen von dem Entspannungsöl Lavendel in meinen Händen. Die liegen dann in der Nähe von meiner Nase und schon schlafe ich gut und ruhig ein."
Quellen: ndr.de aok.de