Wussten Sie´s schon?
Blumenkohl, ein wirklich verdienter Name, denn was wir als "Blumenkohl" kennen, ist nichts anderes als die fleischige Verdickung der noch fest geschlossenen und verzweigten Masse des
Blütenstandes. Bekannt ist der Blumenkohl aber auch unter zahlreichen anderen Namen wie Karfiol (Österreich), Blütenkohl, Italienischer Kohl, Traubenkohl oder Käsekohl.
Wo kommt´s her?
Ursprünglich stammt die Weiterentwicklung des Wildkohls aus Kleinasien. Wahrscheinlich waren es die Griechen, die den Blumenkohl nach Europa, vor allem nach Italien, brachten. Erwähnt
wurden Kohlgewächse als Gemüsepflanzen bereits in der Antike bei den alten Griechen und Römern.
Wie sieht´s aus?
Die Farbe der Blumenkohlröschen kann von schneeweiß bis hin zu einem zarten elfenbein reichen. Aber auch lila Sorten sind inzwischen erhältlich. Grundsätzlich gilt, dass die Röschen schön
fest und ohne dunkle Stellen sein sollen.
Wie verwende ich´s?
Der Blumenkohl selbst kann sowohl roh als auch gekocht, gedünstet, blanchiert, gebacken, gebraten, eingemacht und sogar frittiert werden. Man kann ihn hierbei im Ganzen verarbeiten, oder
aber die einzelnen Röschen verwenden. Den oftmals eher holzigen Stil sollte man dabei nicht wegwerfen, sondern lieber einfrieren. Er kann nämlich auch noch sehr gut zum Beispiel beim
Zubereiten einer leckeren Blumenkohlsuppe verwendet werden.
Was ist drin?
Blumenkohl ist nicht nur wohlschmeckend und vielseitig verwendbar, sondern vor allem auch gesund. Auffallend ist sein hoher Vitamin C-Gehalt. Selbst in gekochter Form decken 100 g immer
noch mehr als die Hälfte des Tagesbedarfs. Da er sehr kalorienarm ist, liefert Blumenkohl nur wenig Energie und sollte daher bei keiner Diät fehlen.
Wie bewahre ichs auf? Wie erkenne ich die Frische?
Zuerst müssen die grünen Blätter zwingend entfernt werden. Nur der Blütenstand darf eingelagert werden, damit der Blumenkohl auch wirklich etwas haltbar gemacht werden kann. Anschließend
sollte auch der Strunk vor der Lagerung entfernt werden. Vor der Einlagerung sollte Blumenkohl nicht gewaschen werden, da er sonst zu feucht wird und schneller verdirbt. Am besten wird
Blumenkohl dann durchgehend im Kühlschrank aufbewahrt, zum Beispiel im Kühlfach für Gemüse.Alternativ kann er auch gut im Keller gelagert werden. Nur wenn es kühl und dunkel ist, kann auch
gewährleistet werden, dass er nach der Lagerung noch genutzt werden kann. Wenn Blumenkohl zu lange gelagert wird, beginnt er zu riechen. Zeigen sich kleine schwarze Punkte oder schwarze
Flecken auf dem Blumenkohl, sollte er nicht mehr verarbeitet werden, denn schwarze Flecken sind immer ein Hinweis auf einen Pilzbefall. Pilzbefall kann eintreten, wenn Blumenkohl zu lange
und zu feucht gelagert wurde. Entsorgen Sie ihn vorsichtshalber in der Biotonne
Tipp
Geben Sie beim Kochen des Blumenkohls einfach ein bisschen Milch und Zucker ins Salzwasser, so behält er seine schöne weiße Farbe und verfärbt si