Schwarzer Rettich – würzig, scharf und angenehm erfrischend: Dieses kräftige Wurzelgemüse überzeugt mit seinem intensiven, leicht scharfen Geschmack und einer festen, saftigen Konsistenz. Das
weiße Fruchtfleisch des schwarzen Rettichs ist knackig und aromatisch, während die dunkle, fast schwarze Schale ihm ein markantes, rustikales Aussehen verleiht. Besonders in der kälteren
Jahreszeit ist er ein beliebtes und traditionelles Gemüse.
Schwarzer Rettich enthält wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, darunter vor allem Vitamin C, Kalium und Senföle (Senfölglykoside). Vitamin C unterstützt die
normalen Abwehrkräfte des Körpers und trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Die enthaltenen Senföle sind für den typischen scharfen Geschmack verantwortlich und werden
traditionell mit einer unterstützenden Wirkung auf die Atemwege und Verdauung in Verbindung gebracht.
Lagerung: Am besten wird schwarzer Rettich kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert – idealerweise im Gemüsefach des Kühlschranks oder in einem kühlen Keller. So bleibt er möglichst lange
frisch und aromatisch. Angeschnittene Stücke sollten gut abgedeckt und zeitnah verbraucht werden, da sie sonst an Feuchtigkeit und Aroma verlieren.
Tipp: Schwarzer Rettich schmeckt hervorragend roh, fein geraspelt oder in Scheiben geschnitten als würzige Beilage. Auch mit Salz, Brot oder Butter wird er traditionell gegessen. Besonders
gut harmoniert er mit Äpfeln, Käse oder milden Dressings und eignet sich außerdem als aromatische Zutat in Salaten oder als klassische Beilage zu deftigen Gerichten.